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Absender und Store-Kontakte konfigurieren

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Wo Absendername und -adresse für jede E-Mail-Identität hinterlegt werden, und warum der tatsächliche Versand von Ihrer Serverkonfiguration abhängt.

Magento trennt strikt zwischen der Absender-Identität (Name + E-Mail, die im "Von"-Feld erscheint) und dem technischen Versandweg der E-Mail.

Store Email Addresses

Unter Stores > Configuration > General > Store Email Addresses pflegen Sie bis zu fünf benannte Identitäten: General Contact, Sales Representative, Customer Support, sowie zwei frei benennbare Custom Email 2 und Custom Email 3. Jede besteht aus einem Namensfeld und einem E-Mail-Adressfeld.

store

Identitäten den E-Mail-Typen zuordnen

In den jeweiligen Konfigurationsbereichen (Sales Emails, Customer Configuration, Newsletter) wählen Sie über ein Dropdown, welche dieser fünf Identitäten als Absender für den jeweiligen E-Mail-Typ verwendet wird – z. B. "Sales Representative" für Bestellbestätigungen, "Customer Support" für Passwort-Reset-E-Mails. So können Kunden am Absendernamen sofort erkennen, worum es in der E-Mail geht, ohne den Betreff lesen zu müssen.

Store-View-Skalierung

Alle fünf Identitäten sind pro Store View konfigurierbar – ein zweisprachiger Shop kann im deutschen Store "Kundenservice" und im englischen Store "Customer Support" mit jeweils passender Absenderadresse hinterlegen, ohne separate Vorlagen pflegen zu müssen.

Technischer Versand: Absenderadresse ist nicht gleich Zustellbarkeit

Wichtig zu verstehen: Diese Konfiguration bestimmt nur, was im "Von"-Feld der E-Mail steht – nicht, ob die E-Mail tatsächlich zugestellt wird. Magento selbst betreibt keinen eigenen Mailserver, sondern übergibt E-Mails an die vom Hosting-/Server-Betreiber konfigurierte PHP-mail()-Funktion oder einen konfigurierten SMTP-Transport. Damit Empfänger-Mailserver (Gmail, GMX, Outlook) die E-Mail nicht als Spam einstufen, muss die tatsächlich versendende Domain über gültige SPF- und idealerweise DKIM-Einträge verfügen – eine reine Absenderadress-Änderung im Backend ohne passende DNS-Einträge kann dazu führen, dass E-Mails zwar "versendet", aber nie zugestellt werden. Bei anhaltenden Zustellproblemen lohnt sich der Umstieg auf einen dedizierten Transaktions-E-Mail-Dienst statt des Server-eigenen Mailversands.