SEO-Reporting: Die richtigen KPIs für Stakeholder
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SEO-Reporting: Die richtigen KPIs für Stakeholder
Von Vanity-Metriken zu geschäftsrelevanten Kennzahlen

Wer SEO-Erfolge nur mit Rankings und rohen Traffic-Zahlen belegt, verliert die nächste Budgetdiskussion gegen Kanäle mit klarer Umsatzzuordnung. Dieser Leitfaden zeigt, wie ihr Vanity-Metriken von geschäftsrelevanten KPIs trennt, organischen Umsatz über Last-Click- und Multi-Touch-Attribution sauber ausweist und C-Level, Marketing- sowie Entwicklungsteams jeweils genau die Kennzahlen liefert, die sie für fundierte Entscheidungen wirklich brauchen.

11 Min. Lesezeit Organischer Umsatz · Attribution · Dashboards GA4 · Search Console · Looker Studio

1. Vanity-Metriken vs. geschäftsrelevante KPIs

Keyword-Rankings, Sichtbarkeitsindex und rohe Sessions-Zahlen sind die klassischen Vanity-Metriken im SEO-Reporting: Sie sind leicht zu erheben, sehen im Chart beeindruckend aus und sagen dabei fast nichts über den geschäftlichen Nutzen aus. Eine Position 3 für ein Keyword ohne Kaufabsicht bringt keinen Umsatz, und ein Traffic-Anstieg um 20 % ist bedeutungslos, wenn die Conversion-Rate gleichzeitig einbricht. Wer ausschließlich mit solchen Zahlen reportet, verliert langfristig die Glaubwürdigkeit gegenüber Stakeholdern, die SEO-Budgets freigeben.

Geschäftsrelevante KPIs stellen stattdessen die Frage: Welchen messbaren Beitrag leistet SEO zum Umsatz, zu Leads oder zur Kundengewinnung? Organischer Umsatz, Assisted Conversions, Customer Acquisition Cost im Kanalvergleich und die Conversion-Rate organischer Landingpages sind Beispiele für Kennzahlen, die sich direkt gegen andere Marketingkanäle verteidigen lassen. Der einfachste Praxistest für jede Kennzahl im Report: Wer im Meeting fragt „Und was bedeutet das für unser Geschäft?“, muss eine klare Antwort in einem Satz bekommen. Metriken, bei denen das nicht gelingt, gehören in ein internes SEO-Team-Dashboard, aber nicht in den Stakeholder-Report.

2. Attribution: Wie viel Umsatz bringt organischer Traffic wirklich?

Organischer Traffic erzeugt in den seltensten Fällen einen Kauf beim ersten Besuch. Ein Nutzer findet ein Produkt über eine Google-Suche, vergleicht später über eine E-Mail-Kampagne und kauft schließlich nach einem direkten Seitenaufruf. Bei reiner Last-Click-Attribution bekommt in diesem Beispiel der Direct-Traffic den gesamten Umsatz zugeschrieben, obwohl SEO den Erstkontakt hergestellt und die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst hat. Für ein realistisches Bild braucht es deshalb zusätzlich eine Multi-Touch-Perspektive.

In GA4 liefert der Bericht „Conversion-Pfade“ zusammen mit dem BigQuery-Export die Datenbasis, um Assisted Conversions und Erstklick-Attribution neben der Last-Click-Zahl auszuweisen. Eine pragmatische Reporting-Praxis: Organischen Umsatz sowohl last-click als auch datengetrieben (data-driven attribution) ausweisen und die Differenz explizit als „SEO-Einfluss über den direkt zurechenbaren Umsatz hinaus“ kommunizieren. Das verhindert, dass SEO in internen Diskussionen gegenüber Kanälen mit kurzem Conversion-Pfad wie Paid Search systematisch unterbewertet wird, ohne die Zahlen künstlich schönzurechnen.


#!/usr/bin/env bash
# Query the GA4 BigQuery export to calculate organic revenue
# with both last-click and assisted (multi-touch) attribution.
# Requires: gcloud auth + BigQuery Data Viewer role on the GA4 export dataset.

bq query --use_legacy_sql=false --format=csv <<'SQL'
SELECT
  event_date,
  -- Last-click organic revenue: session default channel group = 'Organic Search'
  SUM(CASE
    WHEN traffic_source.medium = 'organic'
    THEN ecommerce.purchase_revenue
    ELSE 0
  END) AS organic_revenue_last_click,

  -- Assisted organic revenue: any purchase where organic search
  -- appeared anywhere in the multi-touch path, not just the last touch
  SUM(CASE
    WHEN EXISTS (
      SELECT 1 FROM UNNEST(event_params) AS ep
      WHERE ep.key = 'session_source_medium'
        AND ep.value.string_value LIKE '%organic%'
    )
    THEN ecommerce.purchase_revenue
    ELSE 0
  END) AS organic_revenue_assisted

FROM `project.analytics_123456789.events_*`
WHERE event_name = 'purchase'
  AND _TABLE_SUFFIX BETWEEN '20260601' AND '20260630'
GROUP BY event_date
ORDER BY event_date
SQL

3. Das Executive-Dashboard: Was C-Level sehen muss, und was nicht

Ein Dashboard für die Geschäftsführung braucht selten mehr als fünf bis sieben Kennzahlen auf einer einzigen Bildschirmseite: organischer Umsatz und dessen Entwicklung im Jahresvergleich, organische Sessions mit Trendlinie, Conversion-Rate organischer Landingpages, Anteil von SEO am Gesamtumsatz im Kanalmix und ein bis zwei strategische Meilensteine wie „neue Kategorie X live“. Alles, was tiefer in technische Details geht, gehört nicht auf diese Seite, sondern in einen verlinkten Anhang.

Was explizit nicht ins Executive-Dashboard gehört: einzelne Keyword-Positionen, Crawl-Statistiken, technische Fehlerlisten oder Content-Produktionszahlen. Diese Details sind für das operative SEO-Team unverzichtbar, überfordern aber ein Publikum, das in Minuten eine Entscheidung treffen muss. Bewährt hat sich ein Ampelsystem mit drei Farben pro KPI (grün, gelb, rot) plus einem einzigen Satz Kontext, warum die Zahl so ist, wie sie ist. Ein gutes Executive-Dashboard beantwortet in unter zwei Minuten Lesezeit die Frage: Läuft SEO gut, und lohnt sich das investierte Budget?


<!-- Embed the automated Looker Studio dashboard into an internal reporting page -->
<div class="seo-dashboard-embed" style="position:relative;width:100%;padding-top:60%;">
  <iframe
    src="https://lookerstudio.google.com/embed/reporting/REPORT_ID/page/p_seo_kpis"
    style="position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;border:0;"
    allowfullscreen
    loading="lazy"
    title="SEO KPI Dashboard - Mironsoft"
  ></iframe>
</div>

<!-- Restrict embedding to internal domains via report-level access settings,
     not by relying on iframe attributes alone -->

4. Reporting-Rhythmus: Wöchentlich vs. monatlich/quartalsweise

Wöchentliche Reports dienen dem operativen SEO- und Entwicklungsteam: Sie zeigen kurzfristige Schwankungen bei Crawl-Fehlern, Indexierungsstatus, Rankingveränderungen nach einem Deployment oder plötzliche Traffic-Einbrüche, die sofortiges Handeln erfordern. Diese Reports sind detailliert, technisch und für ein internes Publikum gedacht, das die Ursache-Wirkungs-Kette der einzelnen Kennzahlen kennt.

Monatliche und quartalsweise Reports richten sich dagegen an Stakeholder, die strategische Entscheidungen treffen: Budgetfreigaben, Priorisierung von Projekten, Personalplanung. Diese Reports glätten kurzfristiges Rauschen bewusst heraus und konzentrieren sich auf Trends über mehrere Wochen, verglichen mit Vorjahreswerten statt Vorwoche, da SEO-Saisonalität kurzfristige Vergleiche verzerrt. Eine klare Regel verhindert Verwirrung: Wöchentliche Zahlen werden intern besprochen und nie unkommentiert an die Geschäftsführung weitergeleitet, da einzelne Wochenwerte durch Algorithmus-Updates, Feiertage oder technische Störungen stark schwanken können und ohne Einordnung falsche Alarmsignale auslösen.


<?xml version="1.0"?>
<!-- app/code/Mironsoft/SeoSuite/etc/crontab.xml -->
<config xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
        xsi:noNamespaceSchemaLocation="urn:magento:module:Magento_Cron:etc/crontab.xsd">
    <group id="default">
        <!-- Runs every Monday at 06:00 and compiles the weekly SEO report -->
        <job name="mironsoft_seosuite_weekly_report" instance="Mironsoft\SeoSuite\Cron\GenerateWeeklyReport" method="execute">
            <schedule>0 6 * * 1</schedule>
        </job>
        <!-- Runs monthly on the 1st and compiles the strategic report for stakeholders -->
        <job name="mironsoft_seosuite_monthly_report" instance="Mironsoft\SeoSuite\Cron\GenerateMonthlyReport" method="execute">
            <schedule>0 7 1 * *</schedule>
        </job>
    </group>
</config>

5. Die verzögerte Wirkung von SEO: Erwartungen richtig steuern

SEO-Maßnahmen brauchen typischerweise acht bis sechzehn Wochen, bis sich Rankingveränderungen und Traffic-Effekte stabil in den Daten zeigen, weil Google neue oder überarbeitete Inhalte erst crawlen, neu bewerten und über mehrere Ranking-Updates hinweg einordnen muss. Stakeholder, die aus Paid-Media-Kampagnen tägliche Ergebnisse gewohnt sind, empfinden diese Verzögerung häufig als mangelnde Wirksamkeit, obwohl die Maßnahme technisch korrekt umgesetzt wurde.

Der wirksamste Umgang mit dieser Erwartungshaltung: Vor Projektstart einen realistischen Zeithorizont schriftlich festhalten und im Reporting durch Leading-Indikatoren überbrücken, die früher reagieren als Rankings und Umsatz. Crawling- und Indexierungsstatus, Impressions in der Search Console und CTR-Veränderungen zeigen bereits nach zwei bis vier Wochen erste Signale, ob eine Maßnahme in die richtige Richtung wirkt. Diese Frühindikatoren im Report explizit als „Signale, keine Ergebnisse“ zu kennzeichnen, schafft Transparenz, ohne falsche Erwartungen an schnelle Umsatzeffekte zu wecken.

6. Die richtige KPI-Auswahl je Zielgruppe

Das C-Level braucht Kennzahlen, die sich unmittelbar in Geschäftsergebnisse übersetzen: organischer Umsatz, ROI im Kanalvergleich und die Kosten pro akquiriertem Kunden über SEO gegenüber bezahlten Kanälen. Details zur technischen Umsetzung interessieren auf dieser Ebene nur, wenn sie ein Risiko oder eine Investitionsentscheidung betreffen, etwa eine notwendige Serverkapazitätserweiterung für eine neue Kategorie.

Das Marketing-Team benötigt eine mittlere Detailtiefe: Traffic- und Conversion-Entwicklung nach Themencluster, Content-Performance einzelner Kampagnen und Wettbewerbsvergleiche bei Sichtbarkeit. Das Entwicklungsteam wiederum braucht fast ausschließlich technische Kennzahlen ohne Umsatzbezug: Core Web Vitals, Crawl-Budget-Auslastung, Indexierungsfehler und Statuscode-Verteilung nach Deployment. Wer allen drei Gruppen dasselbe Dashboard vorlegt, produziert entweder für das C-Level zu viel Rauschen oder für die Entwicklung zu wenig Substanz. Eine gemeinsame Datenbasis mit rollenspezifischen Ansichten löst dieses Problem strukturell.


{
  "report_type": "seo_weekly_ops",
  "period": { "start": "2026-07-06", "end": "2026-07-12" },
  "generated_at": "2026-07-12T06:00:00Z",
  "site": "mironsoft.de",
  "metrics": {
    "organic_sessions": 18420,
    "organic_sessions_delta_pct": 6.3,
    "organic_revenue_eur": 24810.55,
    "organic_revenue_delta_pct": 9.1,
    "avg_position": 14.2,
    "clicks": 9870,
    "impressions": 412300,
    "ctr_pct": 2.39,
    "indexed_pages": 3184,
    "crawl_errors": 7
  },
  "alerts": [
    { "severity": "warning", "message": "Crawl errors increased from 2 to 7 on /kategorie/*" }
  ],
  "delivery": {
    "channel": "slack",
    "webhook_url": "https://hooks.slack.com/services/T000/B000/XXXXXXXXXXXX",
    "recipients": ["#seo-reporting"]
  }
}

7. Automatisiertes Reporting: Looker Studio, GA4, Search Console

Looker Studio hat sich als zentrales Werkzeug für automatisiertes SEO-Reporting etabliert, weil es native Konnektoren für Google Analytics 4 und die Search Console mitbringt und beide Datenquellen über eine Blended-Data-Funktion in einer einzigen Tabelle zusammenführen kann, etwa um Klicks aus der Search Console mit Sessions und Umsatz aus GA4 pro Landingpage zu verbinden. Für komplexere Attribution-Berechnungen oder große Datenmengen jenseits der Sampling-Grenzen der Standard-APIs liefert der BigQuery-Export von GA4 die notwendige Rohdatenbasis.

Für vollautomatisierte Reports ohne manuelles Öffnen eines Dashboards eignen sich geplante Looker-Studio-E-Mail-Exporte oder eigene Skripte, die über die Search-Console- und GA4-Data-API Zahlen abrufen und als strukturierte Payload an Slack, Microsoft Teams oder ein internes Reporting-System senden. Der Vorteil gegenüber manuellem Reporting: Zahlen sind konsistent, Fehlerquellen durch manuelles Kopieren entfallen, und Stakeholder erhalten Reports zuverlässig zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von Urlaub oder Arbeitsauslastung des SEO-Teams.


// Combine Search Console API (clicks/impressions/CTR) with the GA4 Data API
// (sessions/revenue) into a single per-page reporting dataset.
const { google } = require('googleapis');
const { BetaAnalyticsDataClient } = require('@google-analytics/data');

async function buildBlendedReport(siteUrl, propertyId, startDate, endDate) {
  const searchconsole = google.searchconsole({ version: 'v1', auth });
  const analyticsData = new BetaAnalyticsDataClient();

  const [scResponse, gaResponse] = await Promise.all([
    searchconsole.searchanalytics.query({
      siteUrl,
      requestBody: { startDate, endDate, dimensions: ['page'], rowLimit: 5000 },
    }),
    analyticsData.runReport({
      property: `properties/${propertyId}`,
      dateRanges: [{ startDate, endDate }],
      dimensions: [{ name: 'landingPagePlusQueryString' }],
      metrics: [{ name: 'sessions' }, { name: 'purchaseRevenue' }],
    }),
  ]);

  const gaByPage = new Map(
    gaResponse[0].rows.map((row) => [row.dimensionValues[0].value, row])
  );

  return scResponse.data.rows.map((row) => {
    const page = row.keys[0];
    const gaRow = gaByPage.get(new URL(page).pathname);
    const clicks = row.clicks;
    const impressions = row.impressions;

    return {
      page,
      clicks,
      impressions,
      // Blended CTR: clicks divided by impressions, rounded to two decimals
      blended_ctr_pct: Number(((clicks / impressions) * 100).toFixed(2)),
      sessions: gaRow ? Number(gaRow.metricValues[0].value) : 0,
      revenue_eur: gaRow ? Number(gaRow.metricValues[1].value) : 0,
    };
  });
}

8. Benchmarking und realistische Ziele setzen

Realistische Ziele entstehen nicht aus Wunschdenken, sondern aus drei Datenquellen: der eigenen historischen Entwicklung über mindestens zwölf Monate, dem Wettbewerbsvergleich in der eigenen Branche und branchenüblichen Wachstumsraten für vergleichbare Shop-Größen. Ein Ziel von „plus 50 % organischer Umsatz in drei Monaten“ ist für einen etablierten Shop mit stabilem Rankingprofil in der Regel unrealistisch, während dieselbe Zahl für einen neu gestarteten Shop mit wenig Sichtbarkeit durchaus erreichbar sein kann.

Sinnvolle Benchmarks berücksichtigen zusätzlich die Saisonalität der eigenen Branche und externe Faktoren wie bevorstehende Google-Core-Updates, die kurzfristig für Schwankungen sorgen, ohne dass die eigene Arbeit dafür verantwortlich ist. Eine bewährte Praxis: Ziele als Bandbreite statt als Einzelwert kommunizieren, etwa „15 bis 25 % Wachstum im organischen Umsatz über zwei Quartale“, und die Annahmen hinter dieser Bandbreite transparent im Report dokumentieren, damit Abweichungen später nachvollziehbar erklärt werden können.

9. SEO-KPIs an Unternehmenszielen ausrichten

SEO-KPIs verlieren ihre Wirkung, wenn sie isoliert von den übergeordneten Unternehmenszielen berichtet werden. Ein Shop mit dem Geschäftsziel „Marge verbessern“ braucht andere SEO-Prioritäten als ein Shop mit dem Ziel „Marktanteile in einer neuen Region gewinnen“: Im ersten Fall zählt organischer Umsatz für margenstarke Produktkategorien mehr als reines Traffic-Wachstum, im zweiten Fall ist Sichtbarkeit für neue geografische Keyword-Cluster die relevantere Zahl.

Die praktische Konsequenz für das Reporting: Jeder KPI im Stakeholder-Report sollte explizit mit einem Unternehmensziel verknüpft sein, nicht nur mit einer SEO-internen Kennzahl. Ein Satz wie „Organischer Umsatz in der Kategorie Ersatzteile ist um 18 % gestiegen und trägt damit direkt zum Geschäftsziel Cross-Selling-Anteil erhöhen bei“ schafft eine Verbindung, die reine SEO-Zahlen nicht herstellen können. Diese Verknüpfung ist auch der wirksamste Hebel, um SEO-Budgets langfristig gegenüber anderen Investitionsoptionen im Unternehmen zu verteidigen.

KPI Metrik-Typ Aussagekraft für Stakeholder Primäres Publikum
Keyword-Rankings (Ø-Position) Vanity-Metrik Keine Aussage über Traffic, Umsatz oder Suchintention SEO-Team (operative Steuerung)
Organische Sessions Kontext-Metrik Ohne Conversion-Bezug wenig aussagekräftig Marketing-Team (Trendanalyse)
Organischer Umsatz (Attribution) Business-KPI Direkter Beitrag zum Geschäftsergebnis C-Level, Geschäftsführung
Organische CTR (Search Console) Leading-Indikator Frühwarnsystem für Snippet- und Demand-Qualität SEO- und Content-Team
Crawl-Fehler / Indexierungsrate Technische Metrik Grundvoraussetzung für Sichtbarkeit Entwicklungs-Team

In der Praxis überzeugt kein Report, der nur eine dieser Ebenen abbildet: Vanity-Metriken ohne Business-KPIs wirken beliebig, Business-KPIs ohne technische Grundlagen lassen sich bei Problemen nicht erklären. Wer alle drei Ebenen sauber trennt und dem richtigen Publikum zuordnet, baut ein Reporting, das jeder Stakeholder-Gruppe genau die Tiefe liefert, die sie für ihre Entscheidungen braucht.

Mironsoft

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Wir bauen Executive-Dashboards, Attribution-Modelle und automatisierte Reportings auf, die eure SEO-Erfolge messbar machen, von der GA4-Konfiguration bis zur fertigen Looker-Studio-Vorlage für Stakeholder.

KPI- & Dashboard-Audit

Analyse eures aktuellen Reportings, Vanity-Metriken identifizieren und ersetzen

Attribution-Setup

GA4-BigQuery-Export, Multi-Touch-Attribution und Assisted-Conversion-Tracking

Automatisiertes Reporting

Looker-Studio-Dashboards und API-basierte Reports für jedes Stakeholder-Level

10. Zusammenfassung

SEO-Reporting für Stakeholder löst ein Kernproblem: Vanity-Metriken wie Rankings und rohe Traffic-Zahlen überzeugen kein Management, das SEO-Budgets gegen andere Investitionen abwägt. Wer stattdessen organischen Umsatz sauber attribuiert, ein reduziertes Executive-Dashboard mit fünf bis sieben Kennzahlen aufbaut und Reporting-Rhythmen konsequent nach Zielgruppe trennt, schafft die Grundlage für nachhaltige SEO-Budgets. Die verzögerte Wirkung von SEO-Maßnahmen lässt sich durch Leading-Indikatoren wie Impressions und CTR überbrücken, ohne falsche Erwartungen an sofortige Ergebnisse zu wecken.

Automatisiertes Reporting über Looker Studio, GA4 und die Search-Console-API reduziert manuellen Aufwand und schafft konsistente, verlässliche Zahlen für jede Stakeholder-Gruppe. Realistische Ziele auf Basis von Benchmarks und eine klare Verknüpfung jedes KPIs mit einem Unternehmensziel verwandeln SEO-Reporting von einer reinen Pflichtübung in ein Werkzeug, das SEO-Investitionen aktiv verteidigt und langfristig absichert.

SEO-Reporting für Stakeholder - Das Wichtigste auf einen Blick

Vanity- von Business-KPIs trennen

Rankings und rohe Sessions sind Kontext, kein Beweis. Organischer Umsatz und Assisted Conversions gehören in jeden Stakeholder-Report.

Attribution korrekt abbilden

Last-Click unterschätzt SEO systematisch. Data-driven Attribution und Assisted Conversions zeigen den vollen Beitrag zum Umsatz.

Kadenz und Zielgruppe trennen

Wöchentlich für Ops-Teams, monatlich/quartalsweise für Strategie-Entscheider. C-Level, Marketing und Dev brauchen unterschiedliche KPI-Sets.

Automatisieren & benchmarken

Looker Studio, GA4 und Search Console kombiniert liefern konsistente Zahlen. Ziele als Bandbreite auf Basis historischer Daten setzen.

11. FAQ: SEO-Reporting für Stakeholder

1Was ist der Unterschied zwischen Vanity-Metriken und geschäftsrelevanten KPIs?
Vanity-Metriken wie Rankings oder rohe Traffic-Zahlen sind leicht zu erheben, sagen aber wenig über den geschäftlichen Nutzen aus. Geschäftsrelevante KPIs wie organischer Umsatz lassen sich direkt gegen andere Kanäle verteidigen.
2Wie berechnet man den tatsächlichen Umsatzbeitrag von organischem Traffic?
Über Last-Click-Attribution kombiniert mit Assisted Conversions aus GA4, idealerweise ergänzt durch data-driven Attribution via BigQuery-Export. Reine Last-Click-Zahlen unterschätzen SEO in mehrstufigen Kaufprozessen.
3Was gehört in ein Executive-Dashboard für SEO, und was nicht?
Fünf bis sieben Kennzahlen wie organischer Umsatz und Conversion-Rate gehören hinein. Keyword-Positionen, Crawl-Statistiken und Fehlerlisten gehören ins interne Team-Dashboard.
4Wie oft sollte SEO-Reporting stattfinden?
Wöchentlich für operative Teams, monatlich oder quartalsweise für strategische Stakeholder mit Fokus auf geglättete Trends statt kurzfristigem Rauschen.
5Wie erkläre ich Stakeholdern die verzögerte Wirkung von SEO-Maßnahmen?
Mit einem realistischen Zeithorizont von acht bis sechzehn Wochen und Leading-Indikatoren wie Impressions und CTR, die früher Signale liefern als Rankings oder Umsatz.
6Welche KPIs braucht das C-Level im Vergleich zum Marketing-Team?
C-Level braucht Umsatz-, ROI- und Kostenkennzahlen. Marketing braucht Themencluster-Performance und Wettbewerbsvergleiche, das Dev-Team braucht technische Kennzahlen wie Core Web Vitals.
7Welche Tools eignen sich für automatisiertes SEO-Reporting?
Looker Studio mit GA4- und Search-Console-Konnektoren, ergänzt durch den BigQuery-Export für komplexe Attribution und eigene Skripte für automatisierte Zustellung.
8Wie setzt man realistische Ziele für SEO-KPIs?
Auf Basis historischer Entwicklung, Wettbewerbsvergleichen und branchenüblichen Wachstumsraten, kommuniziert als Bandbreite statt Einzelwert.
9Wie hängen SEO-KPIs mit den Unternehmenszielen zusammen?
Jeder KPI sollte explizit mit einem Unternehmensziel wie Margenverbesserung oder Marktanteilsgewinn verknüpft sein, statt isoliert als SEO-interne Zahl zu stehen.
10Sollte man Last-Click- oder Multi-Touch-Attribution für SEO verwenden?
Am aussagekräftigsten ist die parallele Ausweisung beider Werte: Last-Click zeigt direkt zurechenbaren Umsatz, Multi-Touch/Assisted Conversions zeigen den zusätzlichen Einfluss von SEO.