Stell Dir vor, Du hast hunderte Euro in SEO investiert, Deine Werbekampagnen auf Google und Meta laufen perfekt, und Deine Besucher füllen begeistert ihre Warenkörbe. Doch dann passiert es: Am wichtigsten Punkt der gesamten Customer Journey – dem Checkout – brechen über 70 % der Nutzer den Vorgang ab. Dieses Phänomen ist im Magento-Umfeld leider kein Einzelfall, sondern oft der Standard. Der klassische Magento-Checkout (Luma) ist technisch überladen, visuell komplex und durch veraltete JavaScript-Frameworks wie Knockout.js quälend langsam. Als spezialisierter Magento-Entwickler bei Mironsoft betrachte ich den Checkout als ein hochpräzises Uhrwerk. Jedes unnötige Feld, jede Sekunde Ladezeit und jeder fehlende Vertrauensbeweis ist ein Sandkorn im Getriebe, das Deine Conversion-Rate ruiniert. In diesem umfassenden Guide erfährst Du, wie wir durch Magento Checkout Optimierung die letzte Hürde zum Kauf einreißen und Deinen Shop in eine hocheffiziente Verkaufsmaschine verwandeln.
Magento 2 wurde als Enterprise-System konzipiert, das alles können muss. Das spiegelt sich leider auch im Standard-Checkout wider. Technisch gesehen basiert dieser auf dem sogenannten "Knockout.js"-Framework. Das bedeutet: Jede Interaktion, jede Adressänderung und jede Wahl der Versandart löst komplexe, unsichtbare Prozesse im Browser aus, die oft zu Verzögerungen führen.
Die größten Conversion-Killer im Magento-Standard sind:
Wir bei mironsoft haben dem langsamen Checkout den Kampf angesagt. Die wichtigste Waffe in unserem Arsenal ist der Hyvä Checkout. Während der Luma-Checkout hunderte von JavaScript-Dateien lädt, setzt Hyvä auf eine moderne Architektur mit Magewire (einem PHP-getriebenen Framework für interaktive Oberflächen) und Alpine.js.
Die Vorteile für Deinen Shop sind bahnbrechend:
Erfolgreiche Checkout-Optimierung folgt klaren UX-Prinzipien. Wir implementieren bei mironsoft folgende Strategien, um die Reibungspunkte für Deine Kunden zu minimieren:
Es gibt keine pauschale Antwort, was besser ist. Ein One-Step Checkout reduziert die gefühlte Distanz zum Ziel, kann aber bei sehr vielen Datenfeldern (z.B. im B2B) überfordernd wirken. Ein Multi-Step Checkout führt den Nutzer an die Hand, muss aber durch einen Fortschrittsbalken motivieren. Wir analysieren Deine Zielgruppe und wählen das Modell, das am besten konvertiert.
Jedes Feld, das Du nicht zwingend für die Abwicklung benötigst, sollte weg. Brauchst Du wirklich die Anrede? Die Telefonnummer (außer für Speditionen)? Das zweite Adressfeld? Wir nutzen intelligente Logiken wie:
Wir machen den Gast-Checkout so prominent wie möglich. Die Option, ein Konto zu erstellen, bieten wir erst nach der Bestellung auf der "Danke-Seite" an – mit dem Argument, dass die Daten für die Sendungsverfolgung nun ohnehin schon da sind. Das senkt die psychologische Einstiegshürde enorm.
Der Moment, in dem der Kunde seine Kreditkarte heraussuchen muss, ist der gefährlichste Moment für die Conversion. Wir integrieren moderne Express-Checkout-Lösungen:
Kunden haben im Checkout oft unbewusste Ängste: "Ist meine Zahlung sicher?", "Wann kommt das Paket?", "Ist der Rückversand kostenlos?". Wir begegnen diesen Ängsten durch gezielte Trust-Elemente:
Im B2B-Handel muss der Checkout oft zusätzliche Funktionen bieten, die wir technisch präzise implementieren:
Jeder Shop ist anders. Was bei einem Mode-Händler funktioniert, kann bei einem B2B-Ersatzteil-Spezialisten scheitern. Deshalb ist unsere Checkout-Optimierung bei mironsoft datengetrieben:
Als spezialisierter Magento-Entwickler gehe ich über das bloße Design hinaus. Ich verstehe die API-Architektur hinter dem Warenkorb, die Datenbank-Locks bei hohen Bestelleingängen und die Tücken der Zahlungsmodul-Integration. Bei mir erhältst Du:
Die Optimierung Deines Magento-Checkouts ist die rentabelste technische Maßnahme, die Du für Deinen Onlineshop ergreifen kannst. Während Marketingkosten pro Klick steigen, ist die Verbesserung der Abschlussquote eine Investition, die sich mit jeder einzelnen Bestellung amortisiert. Bei mironsoft bauen wir Checkouts, die nicht nur technisch stabil sind, sondern Deine Kunden begeistern und Deinen Umsatz nachhaltig steigern. Überlass den wichtigsten Moment Deiner Customer Journey nicht dem Zufall.
Wie viele Kunden verlierst Du aktuell im Checkout? Lass uns gemeinsam eine Funnel-Analyse durchführen und Deinen Shop auf High-Performance trimmen.
Der Standard-Checkout basiert auf dem Knockout.js Framework, das sehr viele XML-Konfigurationen und JavaScript-Dateien laden muss, bevor die erste Interaktion möglich ist. Jedes Mal, wenn sich ein Wert ändert (z.B. die Versandart), berechnet das System im Hintergrund komplexe Abhängigkeiten neu, was oft zu spürbaren Verzögerungen führt. Wir lösen dieses Problem durch den Einsatz moderner Architekturen wie dem Hyvä Checkout, der den JavaScript-Ballast um bis zu 90 % reduziert.
Es gibt keine allgemeingültige Antwort, da beide Konzepte Vor- und Nachteile haben. Ein One-Step Checkout wirkt oft schneller und moderner, kann aber bei sehr vielen Pflichtfeldern unübersichtlich wirken. Ein Multi-Step Checkout hingegen führt den Kunden psychologisch besser durch den Prozess, birgt aber die Gefahr von Abbrüchen bei jedem Klick auf "Weiter". Wir entscheiden basierend auf Deinen Produktdaten und einer Zielgruppen-Analyse, welches Modell für Deinen Shop die höchste Conversion-Rate erzielt.
Die Gast-Bestellung ist einer der wichtigsten Hebel überhaupt. Viele Kunden empfinden die erzwungene Registrierung als Barriere und befürchten Spam oder eine komplizierte Datenverwaltung. Statistiken zeigen, dass Shops ohne Gast-Checkout bis zu 30 % ihrer Kunden im letzten Schritt verlieren. Wir implementieren den Gast-Checkout als Standard und bieten die Konto-Erstellung erst subtil nach Abschluss der Bestellung an.
Ja, massiv. Express-Zahlungsarten eliminieren den mühsamsten Teil des Checkouts: das Ausfüllen der Adressdaten und das Abtippen von Kreditkartennummern. Da die Lieferadresse direkt vom Zahlungsanbieter übergeben wird, verkürzt sich der gesamte Kaufprozess auf wenige Sekunden. Besonders mobile Nutzer, die oft "unterwegs" einkaufen, schätzen diese Reibungslosigkeit, was die mobile Conversion-Rate oft verdoppelt.
Fehlermeldungen müssen in Echtzeit (Inline-Validierung) erscheinen und absolut klar formuliert sein. Nichts frustriert Kunden mehr, als wenn sie nach dem Klick auf den finalen Button eine Seite zurückbekommen, die alle Eingaben gelöscht hat und nur vage sagt: "Fehler in den Daten". Wir sorgen dafür, dass Felder sofort grün markiert werden, wenn die Eingabe korrekt ist, und rote Hinweise geben, wie ein Fehler (z.B. fehlendes @-Zeichen in der Mail) behoben werden kann.
Dies bezeichnet man als Cumulative Layout Shift (CLS) und ist ein Zeichen schlechter technischer Optimierung. In Magento passiert das oft, wenn Zahlungsmodule oder Versand-Widgets verzögert nachgeladen werden und den Rest der Seite nach unten schieben. Wir beheben dies durch den Einsatz von Platzhaltern (Skeletons) und festen Container-Größen, damit die visuelle Stabilität gewahrt bleibt und der Kunde nicht aus Versehen auf das falsche Element klickt.
Unbedingt! Ein mobiler Checkout erfordert große "Touch-Targets" für die Daumenbedienung, den Verzicht auf unnötige Hover-Effekte und die automatische Aktivierung der richtigen Tastatur (z.B. Nummernblock für die Postleitzahl). Wir implementieren zudem "Sticky"-Elemente, wie den Gesamtpreis und den Kaufen-Button, damit diese beim Scrollen immer im Blickfeld des Nutzers bleiben, was die Sicherheit beim Kaufabschluss erhöht.
Das Erlebnis endet nicht mit dem Klick auf "Kaufen". Die "Danke-Seite" bietet enormes Potenzial für Upselling, Newsletter-Anmeldungen oder die Einladung zur Erstellung eines Kundenkontos. Wir optimieren diese Seite so, dass sie dem Kunden ein hohes Maß an Bestätigung und Vorfreude gibt, während wir gleichzeitig wertvolle Daten für Dein Marketing sammeln, ohne den eigentlichen Kaufprozess zuvor belastet zu haben.
Unerwartete Kosten sind der Hauptgrund für Kaufabbrüche im Checkout. Wir empfehlen, Versandkosten so früh wie möglich (schon im Warenkorb) transparent zu kommunizieren. Technisch lösen wir das durch "Shipping Estimators" basierend auf dem Land des Nutzers. Wenn möglich, ist ein "Versandkostenfrei ab X Euro"-Hinweis direkt im Checkout ein starker psychologischer Trigger, um den Warenkorbwert sogar noch kurz vor Schluss zu steigern.
Ja, besonders bei Erstkäufern, die Deiner Marke noch nicht zu 100 % vertrauen. Bekannte Logos wie Trusted Shops, Norton Secured oder die Logos Deiner Zahlungsanbieter wirken als "Social Proof" und reduzieren die Angst vor Betrug. Wir platzieren diese Badges strategisch in der Nähe des Kaufen-Buttons oder der sensiblen Kreditkarteneingabe, um die psychologische Sicherheit im entscheidenden Moment zu erhöhen.
Ja, in den meisten Fällen ist ein "abgelenkter" Checkout tödlich für die Conversion. Wir entfernen im Checkout-Prozess meist die Hauptnavigation, die Suche und andere störende Elemente (Distraction-free Checkout). Der Nutzer soll sich voll auf den Abschluss konzentrieren. Ein kleiner Link zurück zum Warenkorb oder das Logo für den Weg zur Startseite reichen völlig aus, um dem Kunden die Kontrolle zu lassen, ohne ihn zum Verlassen einzuladen.
Wir können punktuelle Verbesserungen an Luma vornehmen (z.B. CSS-Anpassungen oder das Entfernen ungenutzter Felder), stoßen jedoch aufgrund der veralteten Architektur von Knockout.js schnell an wirtschaftliche Grenzen. In 90 % der Fälle ist die Umstellung auf einen modernen Hyvä Checkout die nachhaltigere und deutlich performantere Lösung, die sich durch die höheren Umsätze meist innerhalb weniger Monate vollständig amortisiert.
B2B-Checkouts erfordern oft zusätzliche Daten wie Kostenstellen, Bestellnummern oder USt-IdNrn. Wir implementieren Logiken, die diese Felder nur dann einblenden, wenn ein Firmenkunde eingeloggt ist. Zudem integrieren wir Funktionen für die Prüfung von Kreditlimits oder individuelle Lieferzeitfenster. Der Fokus liegt hier weniger auf emotionalem Design als auf maximaler Prozesseffizienz für den professionellen Einkäufer.
Wir nutzen Google Analytics 4 (Enhanced E-Commerce Tracking), um jeden einzelnen Schritt im Checkout-Trichter zu messen. So sehen wir genau, an welcher Stelle Nutzer den Prozess verlassen. Ergänzend setzen wir Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity ein, um über Heatmaps und Session-Recordings das reale Nutzerverhalten zu verstehen. Nur wer misst, kann gezielt optimieren – wir liefern Dir die Datenbasis für Deine Entscheidungen.
Am Anfang steht ein Checkout-Audit. Wir analysieren Deinen aktuellen Prozess, messen die Ladezeiten und identifizieren die größten Reibungspunkte. Danach erstellen wir einen priorisierten Maßnahmenkatalog – von schnellen Fixes bis hin zum kompletten technologischen Upgrade. Schreib uns einfach eine Nachricht oder ruf an, wir machen Deinen Checkout fit für maximale Umsätze!