CMS-Seiten erstellen und bearbeiten
CMS-Blöcke verwenden
Wiederverwendbare Inhaltsblöcke anlegen, die Sie an mehreren Stellen im Shop einsetzen können.
CMS-Blöcke (Content > Elements > Blocks) sind kleinere, wiederverwendbare Inhaltsfragmente – im Unterschied zu CMS-Seiten sind sie keine eigenständige URL, sondern werden IN andere Seiten oder Theme-Bereiche eingebettet.
Typische Einsatzzwecke
- Footer-Inhalte, die auf jeder Seite gleich sind (Öffnungszeiten, Zahlungsart-Icons, Kontaktdaten).
- Statische Beschreibungstexte am Anfang einer Kategorie (Display Mode "Static Block and Products", siehe Kapitel "Kategorien verwalten").
- Banner oder Hinweistexte, die per Widget an bestimmten Stellen im Theme platziert werden.
- Wiederkehrende Textbausteine, die an mehreren Stellen im Shop identisch erscheinen sollen, ohne sie mehrfach pflegen zu müssen.
Aufbau eines Blocks
Jeder Block hat einen Block Title (nur intern sichtbar, zur eigenen Orientierung) und eine Block ID (den technischen Bezeichner, über den er referenziert wird, z. B. in einer Kategorie oder per Layout-XML) sowie den eigentlichen Content im WYSIWYG-Editor.
Einbindung
Nach dem Anlegen binden Sie den Block auf drei Wegen ein: direkt in einer Kategorie (Feld "Static Block" bei entsprechendem Display Mode), über ein Widget an einer beliebigen Stelle im Theme (siehe Kapitel "Widgets einsetzen"), oder – für Entwickler – direkt per Layout-XML über die Block ID. Auch Store-View-spezifische Versionen desselben Blocks sind möglich, wenn Sie mehrsprachige Inhalte an derselben Stelle benötigen.
Block aktivieren und deaktivieren
Jeder Block besitzt ein eigenes Feld Enable Block. Deaktivieren Sie einen Block hierüber, bleibt er im System erhalten – inklusive aller Referenzen aus Kategorien, Widgets oder Layout-XML –, wird an diesen Stellen aber schlicht nicht mehr ausgegeben. Das ist praktisch, um einen Block temporär auszublenden (z. B. eine saisonale Ankündigung), ohne die Einbindungen an anderer Stelle im Shop wieder entfernen und später neu einrichten zu müssen.
Store-View-spezifische Blockversionen
Im Bearbeitungsformular legt das Feld Store View fest, für welche Store Views ein Block gilt. Standardmäßig steht hier "All Store Views" – für mehrsprachige Inhalte legen Sie stattdessen für jede Sprache einen eigenen Block mit identischer Block ID, aber auf den jeweiligen Store View eingeschränkt an. Magento wählt dann automatisch die zur aktuellen Store View passende Version aus, ohne dass die Einbindung (Kategorie, Widget, Layout-XML) angepasst werden muss.
Blöcke in E-Mail-Vorlagen einbinden
Neben Kategorien, Widgets und Layout-XML lassen sich CMS-Blöcke auch in Transaktions-E-Mails einbinden: In den Vorlagen unter Marketing > Communications > Email Templates fügen Sie über die Direktive {{block id="ihre_block_id"}} den Inhalt eines Blocks in den E-Mail-Text ein – etwa für rechtliche Hinweise oder saisonale Zusatzinformationen, die zentral gepflegt werden sollen, statt sie in jeder E-Mail-Vorlage einzeln zu duplizieren.
Block-IDs sinnvoll benennen
Da die Block ID shopweit eindeutig sein muss und technischer Bezugspunkt für alle Einbindungen ist, lohnt sich von Anfang an eine klare Namenskonvention, z. B. footer_oeffnungszeiten oder kategorie_hinweis_versand. Praxis-Tipp: Vermeiden Sie generische IDs wie "block1" oder "text" – bei wachsender Blockanzahl wird sonst schnell unklar, wo ein Block tatsächlich eingebunden ist, und versehentliches Überschreiben oder doppelte Anlage werden wahrscheinlicher.