Maxim Mironjuk
-
Juli 11, 2025
Magentos eingebautes Full Page Caching setzt auf eindeutige URLs und HTML-Antworten, die sich vollständig als eine Einheit cachen und über Tags invalidieren lassen. GraphQL bricht dieses Modell auf: Ein einziger POST-Endpunkt, beliebig kombinierbare Query-Strings, Variablen und teils personalisierte Felder erzeugen eine Vielzahl unterschiedlicher Antworten, die sich nicht mehr sauber über eine URL identifizieren lassen. Wer Magento headless oder als API-Backend für ein eigenes Frontend betreibt, muss deshalb eine eigene Caching-Schicht auf Query-Ebene bauen. Redis eignet sich dafür besonders gut, weil sich Query-Antworten dort granular als eigene Schlüssel ablegen, mit präzisen Tags versehen und gezielt invalidieren lassen, ohne dass gleich der gesamte Cache geleert werden muss.