Maxim Mironjuk
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Oktober 05, 2025
Redis überträgt Verbindungsdaten standardmäßig unverschlüsselt, ein Zustand, der in vielen internen Netzwerken jahrelang toleriert wurde, weil die Instanzen meist hinter einer Firewall liefen. Sobald jedoch Cloud-Umgebungen, Container-Orchestrierung oder Compliance-Vorgaben ins Spiel kommen, reicht reines Vertrauen auf Netzwerksegmentierung nicht mehr aus. Seit Redis 6 lässt sich TLS nativ konfigurieren, inklusive gegenseitiger Authentifizierung zwischen Client und Server. Dieser Artikel zeigt, wie eine End-to-End-Verschlüsselung server- und clientseitig sauber aufgesetzt wird, welchen Performance-Overhead die TLS-Terminierung tatsächlich verursacht, wie sich dieser Overhead durch Connection-Reuse und Session-Resumption spürbar reduzieren lässt, und wie eine Zertifikatsrotation im Produktivbetrieb gelingt, ohne die Verbindung zu unterbrechen.