Eine ILM-Richtlinie beschreibt nicht nur, wie lange ein Index leben soll, sondern welche konkrete Aktion in welcher Phase auf ihn angewendet wird: Rollover in der Hot-Phase, Shrink und Force Merge beim Übergang in die Warm-Phase, Replikaten-Reduktion in der Cold-Phase und schließlich die endgültige Löschung. Wer diese Bausteine versteht und richtig verzahnt, bekommt eine Datenverwaltung, die ohne manuelles Eingreifen läuft und trotzdem exakt zum tatsächlichen Zugriffsmuster der Daten passt.
Eine Sammlung wiederverwendbarer Vue-Komponenten ist noch kein Design System. Erst Design-Tokens als einzige Wahrheitsquelle für Farben und Abstände, eine bewusst entworfene Komponenten-API und verbindliche Versionierung machen aus losen Bausteinen ein System, das Teams über Projektgrenzen hinweg konsistent nutzen können.
GraphQL und gRPC lösen unterschiedliche Probleme, auch wenn beide oft in derselben Architektur nebeneinander stehen. GraphQL glänzt bei flexiblen, client-gesteuerten Abfragen für Frontends, gRPC bei binärer, latenzarmer Kommunikation zwischen Backend-Services. Dieser Artikel zeigt, wann welches Protokoll die bessere Wahl ist.
Web Vitals in einer Single Page Application zu messen ist keine triviale Angelegenheit, weil klassische Metriken für serverseitig gerenderte Mehrseiten Websites entworfen wurden. Mit der web-vitals Bibliothek, korrektem Timing und echtem Real User Monitoring lassen sich LCP, INP und CLS auch in Vue Apps zuverlässig erfassen.
unserialize() auf nicht vertrauenswürdige Daten anzuwenden, gehört zu den gefährlichsten Mustern in PHP-Anwendungen. Gadget Chains aus harmlos wirkenden Klassen ermöglichen Remote Code Execution allein durch das Wiederherstellen eines Objekts. JSON, allowed_classes und signierte Payloads schließen diese Lücke zuverlässig.
Wer in wachsenden PHP-Projekten weiterhin mit generischen Exceptions oder wahllos vielen Einzelklassen arbeitet, verliert schnell den Überblick zwischen fachlichen und technischen Fehlern. Dieser Artikel zeigt, wie eigene Exception-Hierarchien mit abstrakten Basisklassen, Marker-Interfaces und typisierten Kontextdaten entstehen, die über Domain-, Application- und Infrastructure-Schichten hinweg tragen.
Eine der häufigsten Fragen in Magento-Code-Reviews: "Soll ich eine Preference oder ein Plugin verwenden?" Die Antwort ist fast immer Plugin — aber warum, und mit welchem Typ? Dieser
Ein eingebundenes Payment-Widget oder Chat-Widget bringt fast immer eigenes CSS mit, das sich nicht anfassen lässt und trotzdem nicht mit dem eigenen Design kollidieren soll. Cascade Layers lösen dieses Problem strukturell: Fremdes CSS landet in einer eigenen Kaskadenschicht unterhalb der eigenen Layer und verliert damit garantiert jeden Spezifitäts-Wettlauf, ganz ohne dass eine einzige fremde Regel angefasst werden muss.
Magento Admin Workflows wie Produktanlage, Bestellabwicklung und Preisregeln entscheiden über Umsatz und Datenintegrität, auch ohne dass Kunden sie je sehen. End to end Tests mit Cypress oder Playwright decken genau die Lücke ab, die PHPUnit Integrationstests offen lassen: Session Handling, Grid Interaktionen und Massenaktionen im echten Browser, mit klarer Priorisierung nach Wartungskosten und Geschäftsrisiko.
Magento-Datenbanken wachsen selten durch Produktdaten, sondern durch Logs, verwaiste Warenkörbe und URL-Rewrites, die niemand aktiv löscht. Wer die üblichen Verdächtigen kennt, Tabellengrößen regelmäßig misst und eine wiederholbare Bereinigungsroutine etabliert, verhindert, dass Backups, Deployments und Reindex-Läufe unter dem Datenbank-Wachstum leiden.